Wandertag in der Eifel

Nach dem ich im letzten Jahr den Jakobsweg gegangen bin, packt mich regelmässig die Unruhe. Davor auch schon, deswegen bin ich ja auch spontan den Jakobsweg gegangen, aber sie ist nicht weg. Ich spüre es so richtig körperlich. Das tiefe Bedürfniss, mehr als 5 min irgendwo hin zu gehen. Einfach nur immer weiter zu gehen.

Nicht immer schaffe ich es, das zeitnah umzusetzen. Im Januar war ich dann mehr oder weniger spontan mit Bella in der Eifel. Ist ja jetzt auch nicht so weit. Das Wetter war optimal, kalt-trocken und mein Ziel lockte mich schon lange. Jetzt wollte ich es endlich mal besichtigen. Die NS-Ordensburg Vogelsang.

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Es wird realer

13.09.2018

Mein Pilgerpass ist da! Heute kam er mit der Post zu mir und macht das ganze noch realer. Ich habe ihn bei einem Onlineshop bestellt und kann garnicht glauben das er jetzt da liegt. Wahnsinn. Bestellt habe ich auch gleich das Notfallset in diesem Shop. Darin enthalten ist ein kleines Nähset, eine Wäscheleine (zum Trocknen und reparieren geeignet), die Jakobsmuschel für den Rucksack außen (um sich auch als Pilger zu erkennen zu geben), SIcherheitsnadeln, ein Göffel (eine Löffel und eine Gabel in einem, spart Besteck), Ohropax für die Herbergen (für guten Schlaf).

In fast jeder Packliste die ich gelesen habe, stehen diese Dinge drauf, und bei pilgino bekam ich eben all das direkt zusammen und in praktischer Ziploc Tüte. Fand ich sehr praktisch. Die Beutel braucht man eh. Um alles im Rucksack wasserdicht einzupacken. Natürlich habe ich einen Regenschutz für den Rucksack und meine neue, tolle, superregendichte Regenjacke. Aber wo liegt die Schwachstelle? Am Rücken. Da ist der Rucksack nämlich ungeschützt und wenn es stark regnet, läuft das Wasser zwischen Rücken und Rucksack runter und in den Rucksack rein. 

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Bin ich denn total irre?

Diese Frage stelle ich mir im Moment öfters…. Der Grund? Ich habe was total irres getan, etwas spontanes, verrücktes und ich habe noch keine Ahnung ob ich es schaffe. Aber jetzt ist zu spät. Jetzt muss ich da durch.

Wodurch? Durch 250 km wandern. Aufgeteilt auf 12 Tage. Von Porto in Portugal bis nach Santiago de Compostela in Spanien. Bei einigen wird es jetzt klingeln. Genau. Ich gehe den Jakobsweg. Und zwar den portugiesischen.

Habe ich schon mal eine Fernwanderung gemacht? Bin ich schon mal mehrere Tage mehr als 20 km gegangen? Bin ich überhaupt fit oder habe sportliche Kondition?

Nein, Nein, Nein und nochmals nein…. Und warum mache ich das dann? Warum tue ich das? Diese Frage stellt mir fast jeder dem ich von meinem Vorhaben erzähle. Die einfachste Antwort wäre, weil ich total irre bin… aber nein. So ist dann doch nicht.

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