Vorbereitungswandern für den Jakobsweg

Heute gehe ich mal von der Arbeit aus zu Fuß nach Hause. Heute morgen bin ich mit dem Bus hin gefahren und habe mein Auto am Bahnhof stehen lassen. Insgesamt sind es knapp 7 Kilometer die ich gelaufen bin. Heute achte ich sehr darauf, wie sich meine Füße in den Schuhen anfühlen. Es ist sehr warm heute. Wir haben 28°Grad, und das am 18. September. Aber dieser Sommer war ja sowieso viel zu heiß. Guter Test für meine Schuhe bei warmen Wetter, denn die Temperaturen sind ja in Portugal auch ungefähr so.

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Was brauche ich denn eigentlich alles zum pilgern?

Es sind nur noch weniger als 3 Wochen bis es los geht. Meine äußerlichen Ausrüstungsvorbereitungen habe ich soweit abgeschlossen. Ich habe fast alles zusammen was ich brauche. Ich habe noch mal in Ruhe darüber nachgedacht was ich alles mitnehmen möchte. Was mir wirklich wichtig ist, und worauf ich auf keinen Fall verzichten kann. Und warum gehe ich den Jakobsweg jetzt eigentlich?

Damit wollte ich mich auch darauf besinnen, was brauche denn jetzt eigentlich und was kann zu Hause bleiben. Als ich darüber nachgedacht habe, kam ich zu meinem Ursprung zurück, nämlich gehen wollen. Gehen wollen mit einem Ziel am Ende. Nicht einfach nur einen Spaziergang. Eine Herausforderung dabei zu haben. Ich merke aber auch, dass langes Gehen für mich sehr meditativ ist und ich dabei sehr gut nachdenken kann.

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Es wird realer

13.09.2018

Mein Pilgerpass ist da! Heute kam er mit der Post zu mir und macht das ganze noch realer. Ich habe ihn bei einem Onlineshop bestellt und kann garnicht glauben das er jetzt da liegt. Wahnsinn. Bestellt habe ich auch gleich das Notfallset in diesem Shop. Darin enthalten ist ein kleines Nähset, eine Wäscheleine (zum Trocknen und reparieren geeignet), die Jakobsmuschel für den Rucksack außen (um sich auch als Pilger zu erkennen zu geben), SIcherheitsnadeln, ein Göffel (eine Löffel und eine Gabel in einem, spart Besteck), Ohropax für die Herbergen (für guten Schlaf).

In fast jeder Packliste die ich gelesen habe, stehen diese Dinge drauf, und bei pilgino bekam ich eben all das direkt zusammen und in praktischer Ziploc Tüte. Fand ich sehr praktisch. Die Beutel braucht man eh. Um alles im Rucksack wasserdicht einzupacken. Natürlich habe ich einen Regenschutz für den Rucksack und meine neue, tolle, superregendichte Regenjacke. Aber wo liegt die Schwachstelle? Am Rücken. Da ist der Rucksack nämlich ungeschützt und wenn es stark regnet, läuft das Wasser zwischen Rücken und Rucksack runter und in den Rucksack rein. 

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