Familienabenteuer

Immer wieder Sonntags… nein, oft auch Samstags, machen wir uns auf und fahren auf einen Ausflug. Je nachdem wie gut wir im voraus planen wird es ein Ausflug mit etwas mehr Anfahrt oder eher um die Ecke. Und so sind wir Anfang November zur Teufelsschlucht gefahren.

Gehört hatte ich schon öfters mal davon, vor allem das es sehr schön sei. Von uns aus sind es gut 90 min Autofahrt. Aber es hat sich allemal gelohnt.

Die Teufelsschlucht gehört zur Südeifel und liegt sehr nah an der Luxemburgischen Grenze. Man könnte es also auch als Wochenendausflug mit Übernachtung und Besichtigung in Luxemburg planen. Wir haben es jetzt erstmal als Tagesausflug gemacht. Eins kann ich aber schon vorweg nehmen, es hat uns so gut gefallen, dass wir wiederkommen werden und es mit einem Aufenthalt in Luxemburg kombinieren werden.

Fürs Handy gibt es eine App, auf der ein Audioguide für die Schlucht ist. Kann ich sehr empfehlen. Auch direkt bei dem Wanderweg ist ein Dinosaurerpark, den haben wir nicht besucht. Vielleicht beim nächsten Mal.

Vom Parkplatz aus kommt man auf jedem Fall am Dinsoaurerpark vorbei. Daran sollte man denken. Wir haben es geschafft, das die Kinder nicht bemerkt haben das man dort rein kann und es dort drinne viele andere Dinosaurier gibt. Sie haben nur den großen Dino vor der Tür gesehen und fanden ihn toll. Danach kamen sie ohne Probleme mit zum Anfang des Wanderweges.

Naturparkzentrum

Am Anfang ist ein tolles Naturparkzentrum mit einem Spielplatz und einer Gaststätte. Dort ist auch eine Toilette und natürlich gibt es alle möglichen Souvenirs zu kaufen. Ich muss allerdings sagen, ich habe jetzt schon einige von diesen Zentren in der Eifel besucht, und sie sind immer alle sehr modern, liebevoll und wirklich interessant.

Dort startet auch der Audioguide und die Wanderung. Ich kann Euch den Audioguide wirklich ans Herz legen, denn er enthält tolle Infos über die Beschaffenheit der Schlucht und wie sie entstanden ist. Wenn man die ersten paar hundert Meter durch den Wald geht, ist einem nicht klar, des es steil bergab geht. Und dann ist er da, der Eingang zur Schlucht.

Jetzt geht es treppab in die Schlucht
Teilweise wird es sehr eng hier

Es ist schon ein wenig gruselig für die Kinder sich durch die zum Teil enge und sehr hohen Felswände zu bewegen. Im Sommer soll es deutlich kühler in der Schlucht sein als oberhalb im Wald. Jetzt im November war kein Temperaturunterschied zu merken. Für Menschen die nicht gut zu Fuß sind ist die Schlucht nicht zu empfehlen. Es gibt viele Stufen, manchmal muss man den Kopf einziehen und die Wege sind teilweise uneben. Auch für Kinderwägen absolut ungeeignet.

Bella hingegen hatte Spaß und lief leichtfüßig die Stufen hoch und runter. Sie war auch nicht der einzige Hund. Die können also problemlos mit. Wenn man dann aus der Schlucht raus ist, steht man vor diesen hohen Steinen und wir waren total fasziniert.

Eva macht erstmal Pause

Da es sich ja um Sandstein handelt, haben viele Besucher ihre Namen am Ende der Schlucht eingeritzt. Von dem unteren Plateau aus hat man einen tollen Blick über das Tal und erfährt im Audioguide, dass es sich um ein ehemaliges Meer handelt und man auf der anderen Seite das andere Ufer sieht.

Wir sind dann erstmal weiter durch den tollen Wald, und haben uns die spannenden Geschichten über die ganzen bizarren Felsen angehört die wir so gesehen haben. Gerade im Herbst hat das ganze natürlich etwas besonderes mit all den bunten Farben.

Wunderschöne Wege

Da wir uns viel Zeit gelassen haben und auch ein längeres Picknick, sind wir nur den kleinen Rundweg gegangen und waren nicht mehr bei den Wasserfällen. Auf dem Spielplatz am Naturparkzentrum hat uns dann eine andere Familie erzählt, dass die Wasserfälle auch gar nicht da waren, weil es immer noch zu trocken ist. Im Frühjahr, wenn es längere Zeit geregnet hatte bzw. der Schnee geschmolzen ist, dann sind sie wohl sehr beeindruckend.

Wir waren dann noch etwas auf dem Spielplatz und haben uns dann wieder auf den Heimweg gemacht. Es wurde ja auch schon früh dunkel. Wir wurden noch mit einem wunderschönen Sonnenuntergang verabschiedet.

Der Dinopark hatte nur bis zu diesem Wochenende Anfang November geöffnet, danach ist er bis zum Frühjahr geschlossen. Ob er sich lohnt, können wir nicht sagen. Ich finde ihn ehrlich gesagt auch sehr teuer. Kinder zahlen ab 4 Jahre 9,50€ Eintritt, Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene zahlen 12,50€. Wir hätten also zu dem Zeitpunkt 34,50€ Eintritt gezahlt, jetzt sogar noch mehr, da Benni schon 4 Jahre ist.

Die Schlucht lohnt sich auf jeden Fall und wir werden auch bald die Wasserfälle besuchen. Davon werde ich dann gerne auch hier berichten. Unsere Kinder fanden das ganze sehr abenteuerlich und hatten viel Spaß. Deswegen von mir klare Familien-Abenteuer-Ausflugs-Empfehlung 😉

Mehr Infos zur Schlucht hier
Infos zum Dinopark hier
Audiguide App fürs Handy (mit vielen anderen Guides) hier

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