Vorbereitungswandern für den Jakobsweg

Heute gehe ich mal von der Arbeit aus zu Fuß nach Hause. Heute morgen bin ich mit dem Bus hin gefahren und habe mein Auto am Bahnhof stehen lassen. Insgesamt sind es knapp 7 Kilometer die ich gelaufen bin. Heute achte ich sehr darauf, wie sich meine Füße in den Schuhen anfühlen. Es ist sehr warm heute. Wir haben 28°Grad, und das am 18. September. Aber dieser Sommer war ja sowieso viel zu heiß. Guter Test für meine Schuhe bei warmen Wetter, denn die Temperaturen sind ja in Portugal auch ungefähr so.

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Was brauche ich denn eigentlich alles zum pilgern?

Es sind nur noch weniger als 3 Wochen bis es los geht. Meine äußerlichen Ausrüstungsvorbereitungen habe ich soweit abgeschlossen. Ich habe fast alles zusammen was ich brauche. Ich habe noch mal in Ruhe darüber nachgedacht was ich alles mitnehmen möchte. Was mir wirklich wichtig ist, und worauf ich auf keinen Fall verzichten kann. Und warum gehe ich den Jakobsweg jetzt eigentlich?

Damit wollte ich mich auch darauf besinnen, was brauche denn jetzt eigentlich und was kann zu Hause bleiben. Als ich darüber nachgedacht habe, kam ich zu meinem Ursprung zurück, nämlich gehen wollen. Gehen wollen mit einem Ziel am Ende. Nicht einfach nur einen Spaziergang. Eine Herausforderung dabei zu haben. Ich merke aber auch, dass langes Gehen für mich sehr meditativ ist und ich dabei sehr gut nachdenken kann.

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Kurz mal unter die Aktivisten gemischt

pute auenland

Als ich Anfang Januar Vegan wurde, wurde ich zeitgleich von Tag zu Tag wütender, teilweise auch traurig. Dieses so mir neue Gefühl musste irgendwohin. Also habe ich mich informiert (natürlich auf Facebook) wie andere damit umgehen. Mir wurde empfohlen aktiv zu werden. Im wahrsten Sinne. Einfach mal zu sehen, wo in meiner Nähe Aktivistengruppen unterwegs sind denen ich mich anschließen kann.

Gesagt, getan. Ich habe mir dann einige Gruppen rausgesucht und mir mal angesehen was die so machen. Anfang Februar gab es dann in Bonn ein Treffen des „Animal Rights Network“. Dort sind viele Aktivistengruppen vertreten und stellen sich vor, so daß jeder schauen kann, was für ihn passt.

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Wandertag in der Eifel

Nach dem ich im letzten Jahr den Jakobsweg gegangen bin, packt mich regelmässig die Unruhe. Davor auch schon, deswegen bin ich ja auch spontan den Jakobsweg gegangen, aber sie ist nicht weg. Ich spüre es so richtig körperlich. Das tiefe Bedürfniss, mehr als 5 min irgendwo hin zu gehen. Einfach nur immer weiter zu gehen.

Nicht immer schaffe ich es, das zeitnah umzusetzen. Im Januar war ich dann mehr oder weniger spontan mit Bella in der Eifel. Ist ja jetzt auch nicht so weit. Das Wetter war optimal, kalt-trocken und mein Ziel lockte mich schon lange. Jetzt wollte ich es endlich mal besichtigen. Die NS-Ordensburg Vogelsang.

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Zwischenbericht – Seit 6 Wochen vegan

vegan, zwischenbilanz, veränderung

Die ersten Wochen als Veganer habe ich hinter mir. Und es war eine erstaunliche Zeit. Denn ich wurde, ohne das angestrebt zu haben, zur Aktivistin und merke das in mir eine bis dahin so nicht gekannte Wut ist. Wut auf dieses ganze System, das wir erschaffen haben und mit dem wir den Planeten abschaffen. 

Ein paar Tage nach dem ich anfing  mich strikt vegan zu ernähren, fragte mich meine kleine Tochter Eva, sie wird im April 6, warum ich denn jetzt auch keine Milch mehr trinke und keinen Käse mehr esse. Ich erklärte ihr, dass die Milch von den Kühen kommt und eigentlich für ihre Babys da ist. Wir nehmen erst den Kühen die Babys weg und dann ihre Milch. Das fand sie so schlimm, dass sie sofort beschloss, ab sofort auch keine Milch und keinen Käse mehr zu essen. Wir starteten gemeinsam unser Experiment: „findet die leckerste Milch und Käsealternative!“

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Mein 2019

Wie wohl die meisten anderen Menschen auch, habe auch ich mir Ziele für 2019 gesetzt. Und über deren Umsetzung und vielleicht auch Hindernissen dabei möchte ich auf dem Blog gerne schreiben. Meine Ziele für 2019 sind:

  • Ernährungsumstellung auf vegan
  • Kein unnötiger Konsum
  • Second Hand so oft es geht
  • Upcyceln von Produkten
  • Plastikmüll vermeiden
  • saisonal, regional einkaufen und kochen
  • ethisch und ökologisch einkaufen (auch Kleidung)
  • Auto so oft es geht stehenlassen
  • Produkte selbst herstellen

Eine schöne Liste finde ich. Bestimmt noch unvollständig. Ich bin gespannt. Zu jedem Punkt folgt bald ein Blogartikel und natürlich im Laufe des Jahres viele weitere.

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Neues Jahr, neues Essen :-)

Das neue Jahr hat begonnen und ich habe beschlossen meine Ernährung zu ändern. Schon seit über einen Jahr lebe ich vegetarisch. Doch jetzt möchte ich komplett auf vegan umsteigen. Vielleicht denkt jetzt der ein oder andere, och nee, noch so eine Missionarin…. Ob ich das bin, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Ich habe gute Gründe um vegan zu leben und ich glaube, auf lange Sicht bleibt uns Menschen nichts anderes übrig als unser komplettes Essverhalten zu ändern. Ob jetzt jeder vegan leben muss, soweit bin ich noch nicht in meinen privaten Recherchen.

Aber ich bin überzeugt, das wir alle viel weniger Fleisch essen müssen, wollen wir diesen Planeten noch retten. Vielleicht werde ich hier auch mal darüber schreiben, welche Auswirkungen Fleischkonsum auf unser Klima und unsere Umwelt hat, aber eigentlich gibt es dazu schon ganz viel im Internet zu finden und ich muss nicht noch jemand sein der die Studien hier runterbetet. Wem es tatsächlich interessiert der kann gerne mal hier nachsehen :

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Es wird realer

13.09.2018

Mein Pilgerpass ist da! Heute kam er mit der Post zu mir und macht das ganze noch realer. Ich habe ihn bei einem Onlineshop bestellt und kann garnicht glauben das er jetzt da liegt. Wahnsinn. Bestellt habe ich auch gleich das Notfallset in diesem Shop. Darin enthalten ist ein kleines Nähset, eine Wäscheleine (zum Trocknen und reparieren geeignet), die Jakobsmuschel für den Rucksack außen (um sich auch als Pilger zu erkennen zu geben), SIcherheitsnadeln, ein Göffel (eine Löffel und eine Gabel in einem, spart Besteck), Ohropax für die Herbergen (für guten Schlaf).

In fast jeder Packliste die ich gelesen habe, stehen diese Dinge drauf, und bei pilgino bekam ich eben all das direkt zusammen und in praktischer Ziploc Tüte. Fand ich sehr praktisch. Die Beutel braucht man eh. Um alles im Rucksack wasserdicht einzupacken. Natürlich habe ich einen Regenschutz für den Rucksack und meine neue, tolle, superregendichte Regenjacke. Aber wo liegt die Schwachstelle? Am Rücken. Da ist der Rucksack nämlich ungeschützt und wenn es stark regnet, läuft das Wasser zwischen Rücken und Rucksack runter und in den Rucksack rein. 

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Shoppingalarm :-)

Yuchhu, ich war dann mal einkaufen. Ich habe mir meinen Rucksack gekauft. Und einen neuen Schlafsack. Ganz 680g schwer 🙂 Wir hatten auch noch eigene Schlafsäcke, aber die wiegen ja fast 2 Kilo!! Und jedes Gramm zählt, hab ich gelernt. Wer hätte gedacht, das Outdoorbedarf shoppen soviel Spaß machen kann.

Mein lieber Mann Marcus war auch einverstanden das ich mir einen neuen kaufen darf. Viel Geld wollte ich ja nicht ausgeben, deswegen  war ich bei Decathlon in Köln. Das ist ein französischer Outdoor Shop der sich auch in Deutschland immer mehr ausbreitet. Vorteil ist, sie sind recht günstig, denn sie vertreiben nur ihre eigenen Hausmarken. Sozusagen der Aldi unter den Outdoorshops…

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Bin ich denn total irre?

Diese Frage stelle ich mir im Moment öfters…. Der Grund? Ich habe was total irres getan, etwas spontanes, verrücktes und ich habe noch keine Ahnung ob ich es schaffe. Aber jetzt ist zu spät. Jetzt muss ich da durch.

Wodurch? Durch 250 km wandern. Aufgeteilt auf 12 Tage. Von Porto in Portugal bis nach Santiago de Compostela in Spanien. Bei einigen wird es jetzt klingeln. Genau. Ich gehe den Jakobsweg. Und zwar den portugiesischen.

Habe ich schon mal eine Fernwanderung gemacht? Bin ich schon mal mehrere Tage mehr als 20 km gegangen? Bin ich überhaupt fit oder habe sportliche Kondition?

Nein, Nein, Nein und nochmals nein…. Und warum mache ich das dann? Warum tue ich das? Diese Frage stellt mir fast jeder dem ich von meinem Vorhaben erzähle. Die einfachste Antwort wäre, weil ich total irre bin… aber nein. So ist dann doch nicht.

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