Was es für mich bedeutet hochsensibel zu sein

Ich weiß erst seit wenigen Jahren, vielleicht 3 oder 4, dass ich anscheinend hochsensibel bin. Diese Erkenntnis hat einiges in meinem Leben verändert und vieles erklärt. Was genau, das möchte ich Dir gerne hier näher erzählen.

Den Begriff geprägt hat eine amerikanische Psychologin, die sich Anfang der 90er Jahre damit auseinandersetzte. Die Forschungen sind noch sehr neu und nicht sehr weit, so dass noch einiges im Dunkeln liegt. Es wird davon ausgegangen das ca. 15-20% der Bevölkerung hochsensibel ist. Männer ebenso wie Frauen.

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Sturmtief

Als ich diesen Blog gestartet habe, habe ich mir überlegt, welche Themen ich behandeln möchte. Der Jakobsweg war mir wichtig und meine Erfahrungen darauf, schöne Ausflüge mit der Familie, schöne und turbulente Tage aus meiner Familie. Darüber schreibe ich auch, und das auch sehr gerne.

Doch als ich jetzt auf anderen Blogs am lesen war, merkte ich, dass etwas fehlt, ein entscheidender Teil von mir. Das hat einen Grund, denn ich wollte eigentlich nicht darüber schreiben, nicht über negative Dinge. Doch mein Blogname drückt es schon aus, ganz unbewußt. Und deswegen möchte ich euch mitnehmen in den Sturm. Ich leide unter Depressionen. Unter anderem. Ich möchte authentisch sein hier. Ich möchte darüber schreiben, was das für mich und auch für meine Familie bedeutet. Denn gerade ist Sturmtief.

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Schubladendenken

Ich denke in Schubladen. Also in Schwarz und Weiß. Selten in Grau. Zumindest darf ich mir das öfters mal anhören. Das ich so denke. Ist das jetzt schlimm? Darf „man“ in Schubladen denken? Und was ist das überhaupt? Gibt es Menschen die nicht in Schubladen denken? Geht das?

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Bei den wilden Osterglocken

Dieses Osterwochenende schlägt ja mal wieder alle Rekorde. Super Wetter, Sonne pur und so richtig warm. Wir haben uns deswegen Gründonnerstag noch überlegt, wo wir Karfreitag hinfahren könnten. Inspiration für solche Ausflüge hole ich mir gerne in dem Buch „Eskapaden in der Eifel„.

Dorf fand ich dann auch ein gutes Ziel, den Narzissenwanderweg in der Eifel bei Monschau. Da die Narzissen nur eine bestimmte Zeit blühen, war klar, das wir da hinfahren und andere tolle Ausflugsziele die ich gesehen habe, auch ein anderes Mal besuchen können.

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Mach ich selbst

Ich experimentiere gerne. Ich probiere Dinge aus, mache sie dann weiter, lass es wieder sein. Je nach Nutzen und Aufwand. Zu meinem Experimenten gehörte auch, mir meine Putz- und Waschmittel selbst zu machen. Darüber gestolpert bin ich, als ich mich vor gut 1 Jahr mehr mit dem Thema Zero Waste auseinander gesetzt habe.

Dabei kam ich dann dahinter, dass es gar nicht schwer ist, sich alles was man so zum putzen braucht, selbst zu machen. Das spart nicht nur Müll, sondern auch Geld und schont die Umwelt. Also, dachte ich, dann probiere ich das doch mal aus.

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Familienabenteuer

Immer wieder Sonntags… nein, oft auch Samstags, machen wir uns auf und fahren auf einen Ausflug. Je nachdem wie gut wir im voraus planen wird es ein Ausflug mit etwas mehr Anfahrt oder eher um die Ecke. Und so sind wir Anfang November zur Teufelsschlucht gefahren.

Gehört hatte ich schon öfters mal davon, vor allem das es sehr schön sei. Von uns aus sind es gut 90 min Autofahrt. Aber es hat sich allemal gelohnt.

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Letzte Gedanken vor dem Jakobsweg

Heute ist der 1. Oktober. Der Monat in dem ich meinen Jakobsweg gehe ist da. Heute ist Montag, am Samstag geht es los! Ich bin entsprechend aufgeregt. Ich merke schon den ganzen Tag so eine leichte innere Anspannung. Aber eine schöne Art von Anspannung und Unruhe. Hatte ich bisher 5 Tage vor dem Urlaub so noch nie. 

Auf das was da kommen wird, was mich erwartet, welche Menschen mir begegnen, welche Gespräche ich führe. 

Ich habe letztens gelesen, das es kein Zufall ist, welche Menschen dir auf dem Jakobsweg begegnen und mit welchen du in Kontakt kommst. Der Jakobsweg sorgt dafür, dass du den richtigen Menschen begegnest. Das ist mega Spannend für mich. 

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Ist Kleiner wirklich besser?

Seit fast 6 Jahren wohnen wir jetzt in einem 3-stöckigen Einfamilien-Haus zur Miete in Rheinbach. Als wir damals nach Rheinbach gezogen sind, hatten wir die Idee, statt einer Wohnung mal ein Haus zu mieten. Inzwischen hatten wir ja auch 3 Kinder und den Hund, und eine 5-Zimmer Wohnung zu finden ist tatsächlich sehr schwer. Wir hatten auch nur einen kleinen Zeitrahmen, denn ich wollte, das meine Jungs nach den Sommerferien direkt in die neue Schulen gehen können, damit sie von Anfang dabei sind und nicht mitten im Schuljahr. Vor allem da es für meinen Größten das letzte Schuljahr auf der Realschule war.

Genau 2 Häuser haben wir uns dann auch angesehen, und unser jetziges ist es geworden. Wir haben dort im EG einen offen Wohnbereich mit Küche, Abstellkammer, Gäste WC. Mit offen meine ich offen. Es gibt eine Wand die Flur von Küche trennt, dafür ist die Küche zum Wohnzimmer offen und der Flur ebenso. Wenn man also zur Haustür reinkommt, schaut man direkt ins Wohnzimmer. 

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Vorbereitungswandern für den Jakobsweg

Heute gehe ich mal von der Arbeit aus zu Fuß nach Hause. Heute morgen bin ich mit dem Bus hin gefahren und habe mein Auto am Bahnhof stehen lassen. Insgesamt sind es knapp 7 Kilometer die ich gelaufen bin. Heute achte ich sehr darauf, wie sich meine Füße in den Schuhen anfühlen. Es ist sehr warm heute. Wir haben 28°Grad, und das am 18. September. Aber dieser Sommer war ja sowieso viel zu heiß. Guter Test für meine Schuhe bei warmen Wetter, denn die Temperaturen sind ja in Portugal auch ungefähr so.

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Was brauche ich denn eigentlich alles zum pilgern?

Es sind nur noch weniger als 3 Wochen bis es los geht. Meine äußerlichen Ausrüstungsvorbereitungen habe ich soweit abgeschlossen. Ich habe fast alles zusammen was ich brauche. Ich habe noch mal in Ruhe darüber nachgedacht was ich alles mitnehmen möchte. Was mir wirklich wichtig ist, und worauf ich auf keinen Fall verzichten kann. Und warum gehe ich den Jakobsweg jetzt eigentlich?

Damit wollte ich mich auch darauf besinnen, was brauche denn jetzt eigentlich und was kann zu Hause bleiben. Als ich darüber nachgedacht habe, kam ich zu meinem Ursprung zurück, nämlich gehen wollen. Gehen wollen mit einem Ziel am Ende. Nicht einfach nur einen Spaziergang. Eine Herausforderung dabei zu haben. Ich merke aber auch, dass langes Gehen für mich sehr meditativ ist und ich dabei sehr gut nachdenken kann.

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